| Die Außenseite |
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Die eine Hälfte des Kanus ist mit der Glasfasermatte bedeckt. Da die Mattenbreite nicht für das ganze Kanu ausreicht, muss jeweils eine Hälfte nach der anderen laminiert werden. Die Matte muss absolut glatt und ohne Falten aufliegen, sonst wird die Laminierung sehr schwierig. Die Matte habe ich mit Klebeband vorläufig befestigt. |
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Ansicht von der anderen Seite:
Auf der Aussenseite des
Kanus habe ich die zwei Hälften komplett voneinander getrennt bearbeitet.
D. h. zuerst die eine Seite (drei Schichten: Glasfasermatte mit Epoxy getränkt,
plus zwei weitere Schichten Epoxy ohne Glasfaser, alles an einem Tag, ca.
12 Stunden mit Antrocknungspausen), dann das Ganze nach zwei Tagen Aushärten
(und Anschleifen der Überlappung am Boden des Kanus) auf der anderen Seite
noch einmal. Innen habe ich nach der Glasfaser-Epoxyschicht auf der einen
Seite härten lassen, die Überlappung geschliffen, dann die andere Seite mit
Glasfaser-Epoxy laminiert, alles geschliffen und anschliessend die zwei folgenden
Schichten Epoxy auf der gesamten Innenseite in einem Arbeitsgang gemacht. |
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Ansicht vom Bug:
Auch dort sollte die Glasfasermatte glatt
aufliegen (was erstaunlich gut geht). Insgesamt muss man mit der Matte vorsichtig
umgehen, da sich sonst die Fasern gegeneinander verschieben. Vom Laminieren
selber habe ich leider keine Fotos. Ich war alleine und wollte mit meinen
klebrigen Handschuhen keine Kamera anlangen, und lange Pausen kann man sich
nicht leisten. Was das Aufbringen des Epoxy angeht: ich bin am besten mit
(billigen) Pinseln zurecht gekommen, die ich nach jeder Laminierungsschicht
weggeschmissen habe. Sie sollten nicht zu weich sein, damit man die entstehenden
Luftblasen schön ausstreichen kann. Das Glattstreichen und Ausdünnen der Epoxyschicht
ging am besten mit einem (billigen und relativ flexiblen) Eisschaber. |
| Die Innenseite |
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Der Bauständer für das aufrechte Kanu:
Dazu habe ich die
Negativprofile der Querprofile 0 (Mitte) und 4 verwendet. Streifen eines
Teppichrestes habe ich zum Schutz des Kanus auf die Schnittkanten getackert.
Anschliessend wurden die Profile genauso wie die Positivprofile auf dem Bauständer
befestigt. Nachdem die laminierte Aussenseite des Kanus ausgehärtet war (eine
Woche), wurde sie mit 80er und 120er Papier geschliffen (das war eine ziemlich
langwierige und auch sehr staubige Arbeit; unbedingt Mundschutz). Dann musste
das Kanu von seiner Form gelöst werden. Die Enden hingen ganz schön fest und
liessen sich erst nach einiger Arbeit lösen. Der Kanu wurde abgehoben und
der Bauständer
umgebaut. |
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Das aussen geschliffene Kanu liegt im umgebauten Bauständer. Es wiederholt sich im Prinzip alles wie auf der Aussenseite: Schleifen, Laminieren, Schleifen. Nur ist das Schleifen etwas schwieriger, da die zu bearbeitende Fläche nach innen gewölbt ist. Aber mit dem Exzenterschleifer ging es erstaunlich gut. |
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Die Innenseite des Bugs/Hecks:
Noch vor der ersten Laminierung,
aber ein Teil des Holzes ist schon geschliffen. Wie oben schon erwähnt, habe
ich innen insgesamt die gleichen Schichten aufgebaut wie aussen, nur die
Reihenfolge war etwas anders. Zuerst habe ich Glasfasermatte/Epoxy auf einer
Seite auflaminiert, dann den am Boden liegenden Abschluss und die spätere Überlappung
angeschliffen und anschliessend die zweite Seite mit Glasfasermatte/Epoxy
laminiert. Die weiteren zwei Schichten Epoxy habe ich auf die gesamte Innenseite
des Kanus als Ganzes aufgebracht. Durch die Trocknungszeiten dauert es etwas
länger,
wird aber auch etwas schöner. |